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15.-17. Juni 2012 in Sulingen

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ReloadWalls of Jericho

Als sich Earthmover Ende 1998 in alle Winde zerstreuen, gehen aus den Ruinen der Hardcore-Band aus Detroit, Michigan, Walls Of Jericho hervor. Neben Frontdame Candace Kucsulain stehen die beiden Gitarristen Chris Rawson und Mike Hasty, sowie Basser Aaron Ruby und Drummer Wes Keely. Kaum haben sie ein anständiges Programm zusammen, nutzen sie jede Gelegenheit, um live spielen zu können.

Nachdem sie '99 ihre erste Single veröffentlicht haben, folgt auch kurze Zeit später die EP "A Day And A Thousand Years". Das Teil erscheint über das kleine, europäische Genet Records Label und sorgt nicht nur dort für Aufsehen. Das liegt zwar zum einen daran, dass eine Frau als Sängerin in einer Hardcore-Band eher unüblich ist. Zum anderen aber auch daran, dass Walls Of Jericho unermüdlich auf Tour sind und live einfach knallen.

Das erregt schließlich die Aufmerksamkeit zwei der aktivsten Hardcorelabels, Ferret und Trustkill. Letztes bekommt den Zuschlag und veröffentlicht zur Jahrtausendwende "The Bound Feed The Gagged". Im August des Jahres ziehen sie zusammen mit Skinlab, Earth Crisis und In Flames durch die Staaten und sind auf dem besten Weg, ganz oben in der Metalcore-Riege mitzumischen. Doch Anfang 2001 schmeißt Drummer Wes bei Walls Of Hericho hin und die Suche nach einen Nachfolger zieht sich unangenehm in die Länge.

Als endlich mit Alexi Rodriguez (Ex-Catharsis) ein fähiger Drummer zu ihnen stößt, geben die Detroiter wieder richtig Gas. Der ganze angestaute Frust der letzten Jahre ist auf "All Hail The Dead" zu hören, und wie es sich gehört, ist das Quartett mit weiblicher Führung auch schon wieder auf der Straße unterwegs.

Bevor sie im Sommer 2004 auf der Hauptbühne der Ozzfest-Tour stehen, drehen sie noch ein paar Runden mit Bullet For My Valentine und nehmen im Studio ihren dritten Longplayer auf. Dieser erscheint Mitte August 2006 und hört auf den klangvollen Namen "With Devils Amongst Us All". Im Dezember 2006 ziehen sie wieder durch die deutschen Clubs und Anfang des nächsten Jahres geht es mit Kittie, Dead To Fall und 36 Crazyfists durch die Staaten.

Im Herbst machen sie mal ein wenig Pause vom Touren und nehmen unter der Regie von Corey Taylor (Slipknot/Stone Sour) eine neue EP namens "Redemption" auf, auf der Candace eindrucksvoll beweist, was für eine tolle Singstimme sie eigentlich hat. "Redemption" folgt Ende April 2008, ist aber alles andere als ein Vorgeschmack auf das neue Album, haben Walls Of Jericho doch ein paar Akustiksongs aufgenommen, in denen Candace zeigt, dass sie eigentlich auch eine verdammt gute Sängerin ist.

In der Zwischenzeit haben sie auch schon mit Mudrock (Avenged Sevenfold/Godsmack) ihr neues Album eingespielt. Zu der Zeit sind sie schon im Rahmen der Rockstar Mayhem Festivals mit Slipknot, Disturbed, Sevendust und zahlreichen anderen Bands unterwegs. Es wird doch Mitte September, ehe "The American Dream" erscheint und die Band wieder von der harten Seite zeigt.